Online-Workshop

 Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen unseres Projektes QualiVIT – Qualifizierung für Vielfalt, Integration und Teilhabe – machen wir Sie auf folgende Veranstaltung aufmerksam:

Online-Workshop„WhatsApp, Instagram & Snapchat – Was geht das uns Eltern an?“ - Ein Workshop für Eltern und Interessierte

Start:  11.06.2020 von 19.00 – ca. 20.00 Uhr Inputveranstaltung (Live-Webinar)                              16.06.2020 von 19.00 – ca. 20.00 Uhr Austausch und Frage-Antwort-Runde

Detaillierte Informationen zum Inhalt und zum Ablauf entnehmen Sie bitte dem Einladungsschreiben im Anhang.
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bis zum 09. Juni 2020 über unsere Homepage 

                                                               
www.qualivit.de

Achtung: Die Webinar-Plätze sind begrenzt.

Nach einer aktiven Online-Anmeldung über unsere QualiVIT-Homepage erhalten Sie pünktlich zum Webinar einen Zugangslink.
Für Fragen stehen wir Ihnen telefonisch 05439 6039-584 oder per E-Mail info@qualivit.de gerne zur Verfügung. 

Leiten Sie die E-Mail gerne an Interessierte weiter.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung! 

Herzliche Grüße  Ihr QualiVIT-Team 

 Bianca Pollety Bildungsbüro für den nördlichen Landkreis Osnabrück in Trägerschaft der Volkshochschule Osnabrücker Land Ravensbergstraße 15c 49593 Bersenbrück Tel: 05439 6039-586 E-Mail: bianca.pollety@vhs-osland.devhs-osland.de




Tipps für Eltern und Erziehungsberechtigte in der Corona-Krise

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Die Corona-Krise stellt uns alle vor besondere Herausforderungen: Kontaktsperren, Schul- und Kitaschließungen sowie täglich neue Berichte über die Verbreitung des Virus verunsichern und verängstigen viele. Insbesondere Kinder und Jugendliche sind davon betroffen. Ihre Eltern und Bezugspersonen sind in dieser außergewöhnlichen Situation besonders gefordert, Ängste zu nehmen und im Alltag ein Stück Normalität zu geben.Ausführliche Tipps dafür von Schulpsychologen und einen Brief vom Kultusminister gibt es hier: Elternbrief Die wichtigsten Tipps in Kürze:→ Nehmen Sie sich Zeit und Ruhe, zuzuhören und Fragen Ihres Kindes sachgerecht und kindgerecht zu beantworten.→ Erhalten Sie so viel Normalität, wie möglich. Besprechen Sie gemeinsam einen festen Tagesrhythmus.→ Bauen sie im Tagesplan feste schulische Einheiten mit ein, aber stellen Sie Ihre Erwartungen dabei ruhig etwas zurück.→ Kinder brauchen Bewegung – lassen Sie auch Indoorsport zu.→ Kinder und Jugendliche brauchen Kontakte zu Gleichaltrigen und anderen Bezugspersonen; ermuntern Sie sie, social media und Telefon zu nutzen.→ Investieren Sie selber auch Zeit und Energie in Ihr eigenes Wohlergehen und Ihre eigene Stabilität.


Ausfall der  berufsbildenen und der allg. Schulen vom 16.03.2020 bis 18.04.2020

Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2: Landesweiter Unterrichtsausfall und Kitaschließungen angeordnet – Notbetreuung für Beschäftigte der öffentlichen Daseinsvorsorge

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An öffentlichen allgemein und berufsbildenden Schulen findet ab dem kommenden Montag (16.03.2020) kein Unterricht statt. Nach bisherigem Stand soll die Maßnahme bis zum 18.04.2020 gelten. Ausnahme: Für Abiturientinnen und Abiturienten findet ab dem 15.04.2020 Unterricht statt. Auch an Schulen in freier Trägerschaft wird kein Unterricht stattfinden. Kindertageseinrichtungen, Horte und Einrichtungen der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege bleiben ebenfalls bis zum 18.04.2020 geschlossen. Für Beschäftige aus den Bereichen Pflege, Gesundheit, Medizin und öffentliche Sicherheit wie Polizei, Justiz, Rettungsdienste, Feuerwehr und Katastrophenschutz, sowie zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge soll eine Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler bis maximal Schuljahrgang 8 in Schulen angeboten werden. Auch in Kindertagesstätten können Notgruppen gebildet werden. Diese Notbetreuung soll in kleinen Gruppen stattfinden und auf das notwendige Maß begrenzt werden. 


Diese Entscheidungen hat die Niedersächsische Landesregierung aufgrund des Infektionsgeschehens rund um das Coronavirus SARS-CoV-2 gefällt. Rechtsgrundlage der Maßnahme ist das Infektionsschutzgesetz (IfSG). Eine entsprechende fachaufsichtliche Weisung hat das Niedersächsische Gesundheitsministerium an Landkreise, Kreisfreien Städte und die Region Hannover gegeben. 


Das Niedersächsische Kultusministerium hat über die Niedersächsische Landesschulbehörde die Maßnahmen an die rund 3.000 Schulen in Niedersachsen kommuniziert. Zudem werden die örtlichen Jugendhilfeträger, die Kommunalen Spitzenverbände, die Mitgliedsverbände der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, das Katholische Büro Niedersachsen, die Konföderation ev. Kirchen sowie die Landesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen informiert. 


„Die Maßnahmen sind weitreichend und einschneidend. Aber sie sind notwendig. Wir stellen um auf Notbetrieb“, sagt Kultusminister Tonne. „Alleroberste Priorität hat der Gesundheitsschutz der Bevölkerung. Kinder und Jugendliche können Überträger sein und das Virus in ihre Familien bringen. Das kann sehr gefährlich sein, insbesondere für ältere Menschen, Großeltern, Bekannte, Verwandte. Aber auch Kinder können erkranken. Um die Infektionen zu verlangsamen, müssen wir den Verbreitungsweg über Schulen und Kitas ausbremsen. Nicht notwendige Kontakte müssen vermieden werden. In diesem Zusammenhang appelliere ich auch an die Eltern, dafür zu sorgen, dass ihre Kinder Verabredungen und Treffen mit anderen auf das Notwendigste beschränken.“ 


Die Betriebsuntersagung für Kindertageseinrichtungen, Horte und Einrichtungen der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege hat keinen Einfluss auf Finanzhilfezahlungen. 


Für die Schulen bedeutet die Maßnahme, dass der Unterrichtsbetrieb in Lerngruppen oder im Klassenverband in den Räumlichkeiten der Schulen bzw. in anderen alternativen Örtlichkeiten (z. B. Sporthallen, Schwimmhallen, außerschulischen Lernorten) einschließlich des Ganztagsbetriebes nicht mehr stattfindet und ersatzlos ausfällt. 


Schulleitungen, Lehrkräfte sowie sonstige schulische Bedienstete im Landesdienst haben grundsätzlich gemäß ihres individuellen Stunden- oder Einsatzplans ihrer Anwesenheitsverpflichtung in der Schule nachzukommen und dort außerunterrichtliche Aufgaben zu übernehmen. Die Schulleitung kann entscheiden, ob Lehrkräfte – insbesondere Schwerbehinderte und Teilzeitkräfte – mit Wahrnehmung von außerunterrichtlichen Aufgaben zu Hause betraut werden. Daraus folgt: Die verbeamteten Lehrkräfte behalten bei der angeordneten Unterrichtsuntersagung ihren Anspruch auf Besoldung. Auch für angestellte Lehrkräfte besteht der Anspruch auf Zahlung des Entgelts fort. 


Die Notenvergabe wird sichergestellt, ebenso wie die Abschlussprüfungen des Sekundarbereiches I und das Abitur. Die Schulen werden über die Details in Sondererlassen informiert. „Keiner Schülerin und keinem Schüler wird ein Nachteil entstehen. Wir stellen uns so auf, dass unterschiedliche Szenarien hinsichtlich der Abschlussarbeiten und Zentralabiturprüfungen umgesetzt werden können. Diese Szenarien sehen vor, dass Maßnahmen für den Ausfall einzelner Schülerinnen und Schüler, einzelner Schulen bis hin zu allen Schulen in Niedersachsen berücksichtigt werden. Dabei werden je nach Szenario auch einzelne Prüfungstermine verschoben. Selbstverständlich werden Lösungen gefunden, die jedem Prüfling die Teilnahme an den Abschlussprüfungen ermöglichen.“


Das Niedersächsische Kultusministerium hat außerdem angewiesen, dass sämtliche Schulfahrten ins In- und Ausland, Studienfahrten, Tagestouren, Schüleraustausche und der Besuch durch ausländische Besuchergruppen, die für den Zeitraum ab sofort bis zum Ende des laufenden Schuljahres geplant sind, von der Schulleitung abgesagt werden müssen. Zur Vermeidung oder Reduzierung von Stornierungskosten sollen Schulen zunächst versuchen, die Reise in einen Zeitraum nach den Sommerferien zu verschieben.


Für Fragen von Eltern und Schulen stehen die Servicestellen der Niedersächsischen Landesschulbehörde unter den vier Hotlines der Regionalabteilungen sowie per Mail bereit: 



Regionalabteilung Braunschweig

0531 484-3333

service-bs@nlschb.niedersachsen.de


Regionalabteilung Hannover

0511 106-6000

service-h@nlschb.niedersachsen.de


Regionalabteilung Lüneburg

04131 15-2222

service-lg@nlschb.niedersachsen.de


Regionalabteilung Osnabrück

0541 77046-444

service-os@nlschb.niedersachsen.de


Informationen der kommenden 

ABITUR - PRÜFUNGEN

Nachdem Abweichungen vom regulären Schulbetrieb im Rahmen der Fürsorgepflicht notwendig 

geworden sind, werden mit diesem Erlass folgende Regelungen zur Sicherstellung der Bedin-

gungen, unter denen die Schülerinnen und Schüler ihre Abiturprüfungen ablegen, getroffen.

 

1. Die Schulen werden gebeten, dafür Sorge zu tragen, dass die am Abitur beteiligten Lehr-

kräfte vorsorglich auch in der Zeit vom 15.-26.06.2020 für ggf. durchzuführende Prüfungen 

und Korrekturen zur Verfügung stehen (also keine Klassenfahrten o. Ä. durchführen).

 

2. Die Notenvergabe für die Schuljahreszeugnisse muss sichergestellt werden, insbesondere 

für den diesjährigen Abiturjahrgang. Bis zum 15.04.2020 muss für alle Schülerinnen und 

Schüler in allen Fächern eine Note für das 4. Schulhalbjahr der Qualifikationsphase ermittelt 

und in der Schule dokumentiert sein, unabhängig von ggf. noch ausstehenden schriftlichen 

Arbeiten.

 

3. Ist bei einer oder mehreren Schulen der Haupttermin der Abiturprüfung in einem oder mehre-

ren Fächern von einer Schulschließung betroffen, wird der jeweilige Nachschreibtermin mit 

den Prüfungsaufgaben des Nachschreibtermins genutzt.

 

4. Ist bei einer oder mehreren Schulen in einem oder mehreren Fächern der Haupttermin und 

der Nachschreibtermin oder nur der Nachschreibtermin von einer Schulschließung betroffen, 

müssen neu eingerichtete zweite Nachschreibtermine im Zeitraum vom 15.–19.06.2020 ge-

nutzt werden.

Für diese Termine sind von den Schulen eigene Prüfungsaufgaben zu erstellen. Hierbei ist 

das Verfahren für die Erstellung dezentraler Prüfungsaufgaben anzuwenden (vgl. Nr. 9.3/9.4 

EB-AVO-GOBAK).

 

5. Können einzelne Schülerinnen oder Schüler oder Lerngruppen aufgrund einer Erkrankung 

nicht an der Abiturprüfung teilnehmen, ist das unter 3. und 4. beschriebene Verfahren analog 

anzuwenden.

 

6. Sollte es an einem der Haupttermine zu einer landesweiten Schließung aller betroffenen

Schulen kommen, werden die für diesen Termin jeweils vorgesehenen Aufgaben am jeweili-

gen Nachschreibtermin genutzt.

In Fächern mit länderübergreifenden Aufgaben (Deutsch, Englisch, Französisch, Mathema-

tik) werden bei einer landesweiten Schließung im Haupttermin für den zentralen Nach-

schreibtermin landeseinheitliche Aufgabenstellungen zur Verfügung gestellt.

 

7. Die Termine für die mündlichen Prüfungen einschließlich der Nachprüfungen können von 

den von Schließungen betroffenen Schulen zeitlich flexibel eingerichtet werden. Hierbei sind 

die festgelegten Fristen für die Meldung zur Nachprüfung zu wahren.

 

8. Die vorgesehenen Entlassungstermine können von betroffenen Schulen an die Situation vor 

Ort angepasst werden. In Vereinbarung mit der KMK gilt der 09.07.2020 als spätester Ter-

min für die Aushändigung der Abiturzeugnisse.

 

9. Für die Rückmeldung der Ergebnisse wird ggf. ein neuer Zeitraum mitgeteilt.

 

Die Schulleitungen der betroffenen Schulen stellen sicher, dass Schülerinnen und Schüler sowie 

die Erziehungsberechtigten schnellstmöglich und umfassend über Veränderungen im Zusam-

menhang mit den Abiturprüfungen informiert werden.

 

Es ist in der aktuellen Situation von besonderer Bedeutung, dass die Erreichbarkeit der Schullei-

tungen für die Schulbehörden im Falle einer Schließung der eigenen Schule sichergestellt ist.

 

Gleiches gilt für den Zeitraum der Osterferien.

Quelle MK

Zukunftstag (Girls‘Day/Boy’sDay) wird verschoben / Nachholtermin voraussichtlich im Herbst




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Der landesweit am 26. März geplante Zukunftstag für Jungen und Mädchen in Niedersachsen wird verschoben. Das hat der Niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne am Mittwoch (11. März) entschieden. Ein neuer Termin – voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte - wird noch bekanntgegeben. Hintergrund ist das Infektionsgeschehen rund um COVID-19 (Coronavirus).

„Die Gesundheit unserer Kinder und der Mitarbeitenden in den Betrieben, die sich am Zukunftstag beteiligen, hat jetzt Priorität“, betonte Tonne am Mittwoch. Der Zukunftstag sei eine gute und sinnvolle Veranstaltung, in der aktuellen Lage aber nicht am festgelegten Termin zwingend notwendig. „Wir verschieben ihn daher in den Herbst. Damit bringen wir ein wenig mehr Ruhe in die aktuelle Diskussion um Corona und geben den Beteiligten Handlungssicherheit“, so der Minister.

Zuvor hatten vor allem Betriebe und Verwaltungen Sorgen geäußert, wenn am Zukunftstag Kinder und Jugendliche in ihre Häuser kommen, während vielfach eigene Veranstaltungen und Dienstreisen abgesagt werden. 

Die Schulen werden umgehend über die Entscheidung informiert.

In Deutschland wird im Rahmen eines bundesweiten Aktionsprogramms seit 2001 jährlich der „Girls'Day" durchgeführt. In vielen Bundesländern wird dieser Tag als „Girls'Day" und seit einigen Jahren zusätzlich als „Boys'Day" veranstaltet, um den Mädchen und Jungen eine Vielzahl von Berufen näher zu bringen, die sie bei ihrer Berufswahl eher selten in Betracht ziehen würden. Niedersachsen hat sich diesem genderorientierten Vorgehen angeschlossen. Inzwischen wird der besondere Aktionstag auch als Zukunftstag geführt. Der nächste Zukunftstag sollte am 26. März 2020 stattfinden.

Dieser Tag ist in ein umfassendes Programm zur beruflichen Orientierung der Schulen einzubetten und soll nachhaltig dazu beitragen, geschlechtsspezifisches Berufswahlverhalten aufzubrechen. Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen erhalten an diesem Aktionstag Einblicke in verschiedene Berufe, die geeignet sind, das traditionelle, geschlechtsspezifisch geprägte Spektrum möglicher Berufe für Mädchen und Jungen zu erweitern. Sie können an Aktionen in Betrieben, Hochschulen und Einrichtungen teilnehmen und sollen so Berufe erkunden, die sie selbst meist nicht in Betracht ziehen.